
Wolfgang Galler
15. Dez. 2025
Stellungnahme zur Berichterstattung in der Kleinen Zeitung vom 13.12.2025
Im Zusammenhang mit dem in der Kleinen Zeitung veröffentlichten Kommentar von Herrn Ortner sehen wir uns veranlasst, unsere Sicht der Dinge sachlich darzulegen.
Einzelne dort getätigte Aussagen entsprechen aus unserer Wahrnehmung nicht den tatsächlichen Abläufen innerhalb der Initiative „Zukunft Deutschlandsberg“. Insbesondere empfinden wir die Darstellung unserer Rolle und unseres Engagements als verkürzt und missverständlich.
Vorgeschichte „Zukunft Deutschlandsberg“
Wir, Wolfgang und Gudrun Galler, haben die Initiative „Zukunft Deutschlandsberg“ seit 2021 aufgebaut und über mehrere Jahre hinweg maßgeblich getragen. Dabei haben wir erhebliche zeitliche und finanzielle Ressourcen eingebracht.
Wolfgang Galler war Hauptgründungsmitglied sowie Listenplatzinhaber und fungierte als Obmann-Stellvertreter des Vereins „Bürgerliste Zukunft Deutschlandsberg“.
Gudrun Galler war ebenfalls Hauptgründungsmitglied, Listenplatzinhaberin und aktives Vereinsmitglied.
Im Jahr 2024 wurden von uns der Name, das Logo sowie die Website der Initiative in Eigenregie entwickelt und finanziert; ebenso erfolgte die Registrierung der Domain.
Weitere Personen sind der Initiative zu unterschiedlichen Zeitpunkten beigetreten. Anfang Februar 2025 erfolgte die formale Anmeldung der Partei „Zukunft Deutschlandsberg“ zur Gemeinderatswahl 2025.
Bei dieser Wahl konnten 540 Stimmen und zwei Mandate erzielt werden. Im Sinne einer Förderung jüngerer Kandidatinnen und Kandidaten wurde Herrn Ortner die Möglichkeit eingeräumt, als Spitzenkandidat und Vereinsobmann aufzutreten. Darüber hinaus wurde ein durch die Wahl erlangtes Mandat von Wolfgang Galler in gutem Glauben an Frau Angelika Ferretti übertragen.
Aktuelle Situation
Nach den Wahlen kam es aus unserer Sicht zu Entwicklungen, die wir als nicht ausreichend transparent und nicht im Einklang mit den ursprünglichen Vereinbarungen empfunden haben. In weiterer Folge sehen wir unsere Rolle als Hauptgründungsmitglieder sowie unsere inhaltlichen Vorstellungen nicht mehr ausreichend berücksichtigt.
Als Mitbegründer und Rechteinhaber der Bürgerinitiative „Zukunft Deutschlandsberg“ haben wir uns daher entschieden, diese Entwicklungen nicht weiter mitzutragen. Öffentliche Auftritte gewählter Mandatarinnen und Mandatare in unserem Namen können wir unter diesen Umständen nicht mehr unterstützen.
Um unsere persönliche und politische Reputation zu schützen, werden wir die Bürgerinitiative künftig eigenständig weiterführen und distanzieren uns klar von entsprechenden öffentlichen Auftritten unter der bisherigen Bezeichnung.
Eine geordnete Klärung der Zuständigkeiten und eine sachliche Übergabe der im Namen von „Zukunft Deutschlandsberg“ ausgeübten Funktionen halten wir in diesem Zusammenhang für sinnvoll und folgerichtig.

